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19.07.2007 | Stefanie Hasler
Grundstücke mit einem zur Straße ausgerichtetem Wohngarten sind ungewöhnlich, können jedoch bei entsprechender Gartenplanung sehr reizvolle Vorteile bieten. Hier zeigen wir Ihnen ein Beispiel.
Das Atrium ist ein unter freiem Himmel gelegener, zentraler Raum eines antiken römischen Landhauses.
Ein Atriumgarten nutzt dessen Prinzip für einen repräsentativen,
nutzbaren und gleichzeitig privaten Garten. Das Atrium ist durch
Hecken, Pergolen und Sitzmauern zur Straße hin abgeschirmt. Wie sein
antikes Vorbild stellt der Garten die Erweiterung des Wohnraumes nach Außen dar.
Wichtig sind bei der Gestaltung eines solchen Gartentyps die gliedernden, raumbildenden Elemente - also sozusagen die "Wände" des grünen Wohnzimmers. Solche gliedernden und abgrenzenden Wände können mit Hecken, Pergolen, Rankgittern oder auch Sitzmauern gebildet werden. Am reizvollsten ist dabei - wie im hier zu sehenden Beispiel dargestellt - eine Kombination von Gestaltungselementen unterschiedlicher Durchlässigkeit. So schirmt eine hohe Hecke den Garten ab und schafft Privatspäre, während Pergolen und Rankgitter Ein- und Ausblicke aus dem Garten gewähren.
Im klassischen Atrium war Wasser immer ein wichtiges Gestaltungselement. Ein leise plätscherndes Wasserbecken schafft eine ruhige, kühle Atmosphäre und ist gleichzeitig ein schöner Blickfang für ankommende Besucher.
Im dem von Hecken geschützten Bereich des Gartens ist auch Platz für
eine Terrasse als verlängertes Wohnzimmer. Wichtig ist hierbei die
Materialauswahl; Farben und Materialien von Haus und Terrasse sollten
im Idealfall aufeinander abgestimmt sein. Lassen Sie sich am besten von
Fachleuten beraten - weitere Bauherrentipps zur Gartengestaltung finden
Sie in einem weiteren Bauherrentipp.