Die Energiezentrale

Innovative, klimaschonende Energieversorgung

Stichwort Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz: Baufamilien in der sonne+ müssen sich über die neue Gesetzgebung keine Sorgen machen. Die Anforderungen sind durch die innovative Energieversorgung bereits erfüllt. Die zukünftigen Siedler brauchen sich also bei der Investition in ihr Traumhaus darüber keine Sorgen zu machen. Alle Bauherren der sonne+ sind bestens für die Zukunft gerüstet!

Bauschild der Siedlung sonne+

Das Bauschild der Siedlung sonne+.

Das Bauschild der Siedlung sonne+.

Das Energiekonzept sonne+

In der Siedlung sonne+ bieten die Hertener Stadtwerke umweltfreundliche, klimaschonende Wärme und Strom aus 100% erneuerbaren Energien. Die Siedlung wird über eine Energiezentrale - ein modernes Bioerdgas-Blockheizkraftwerk - mit Wärme und Strom versorgt. Die Siedler brauchen keine Heizungsanlage und somit erst recht keinen Heizungskeller. Die Hertener Stadtwerke bauen und unterhalten für sie sämtliche Technik und Energieverteilung bis zum Gebäude. Und die Hausbesitzer zahlen nur das, was sie wirklich brauchen – Energie.

Der Name sonne+ sagt es bereits: Ein weiterer Baustein des Energiekonzepts ist die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung (Fotovoltaik) auf geeigneten Dachflächen der Siedlung.

Was ist Bioerdgas?

Bei Bioerdgas handelt sich um aufbereitetes Biogas, das durch Fermentation von nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird. Sein relativ hoher Energiegehalt macht Biogas als Energieträger für die Wärme- und Stromerzeugung nutzbar. Biogas wird aus unterschiedlichen Rohstoffen erzeugt: Bioabfälle und Gülle aus der Landwirtschaft, Grünabfälle aus städtischen Grünflächen, oder nachwachsende Rohstoffe wie beispielsweise Maissilage oder Festmiste.

Entwurfsskizze der Energiezentrale

So könnte die Energiezentrale aussehen.

So könnte die Energiezentrale aussehen.

Woher stammt das verwendete Bioerdgas?

Das Bioerdgas wird nicht vor Ort produziert, sondern von den Hertener Stadtwerken am Energiemarkt eingekauft und in das Netz eingespeist.

Das Bioerdgas wird somit an anderer Stelle verbraucht, als es produziert wird. Insgesamt erhöht sich durch den Einkauf und die Einspeisung von Bioerdgas in das Erdgasnetz der Anteil an erneuerbaren Energien, und der Anteil an fossilen Brennstoffen geht zurück.

Die Besonderheit des Konzepts ist damit die bilanzielle Berücksichtigung von Brennstoff. Bioerdgas ist daher mit Ökostrom vergleichbar. Die Energiezentrale wird direkt an das bereits bestehende Erdgasnetz angeschlossen. Dieses gut ausgebaute Netz der Hertener Stadtwerke bietet für die sonne+ beste Bedingungen.

Gibt es eine zusätzliche Erdgasversorgung?

Zusätzlich zum Nahwärmenetz wird es in der Siedlung sonne+ keinen Anschluss der neuen Gebäude an das Erdgasnetz geben. Falls eine Versorgung von Kochstellen und Gasherden mit Erdgas von Bauherren der sonne+ gewünscht ist, so kann diese individuell mit transportablen Gasflaschen erfolgen.

Umweltschutz und Emissionen

Eine externe Studie zur Energieversorgung der Siedlung sonne+ hat ergeben: Die geplante Variante einer siedlungseigenen Wärmeerzeugung und -verteilung bietet in punkto Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Komfort die größten Vorteile.

Das moderne Bioerdgas-Blockheizkraftwerk wandelt die engesetzte Energie in Wärme und Strom und ist damit deutlich umweltfreundlicher als beispielsweise eine individuelle Energieversorgung der Gebäude mit Gasthermen.